Unsere Pfarrkirche

Glaube, Sitte, Heimat

sind für uns Verpflichtung

Wir sind der Kirche verbunden und möchten Sie einladen, einen kleinen Rundgang durch unsere Pfarrkirche

Linke Aussenfront

St. Notburga

zu machen.

Am 15. September 1929 wurde die moderne Hallenkirche, die im Ortsteil Viersen-Rahser an der Einmündung Dechant-Stroux-Str./Notburgastr. steht, durch Weihbischof Dr. Josef Sträter eingeweiht. Zuvor hatte die Gemeinde Rahser, die als Rektoratsgemeinde an die Pfarre St. Remigius angegliedert war, mit Beschluss vom 27.01.1929 eine eigene Vermögensverwaltung erhalten.

Im Jahr 2010 wurde dann die Pfarrgemeinde St. Notburga, nach dem Weggang des Pastors Horst Ewald, auf Weisung des Bischofs von Aachen wieder in die Pfarre St. Remigius eingepfarrt und verlor ihre Eigenständigkeit. Nach der weitergehenden Pfarrreform wurde die Pfarre St. Remigius mit den dazugehörenden Kirchengemeinden von St. Notburga, St. Josef und St. Remigius zum 01.07.2011 aufgelöst und unter dem Dach der neuen Pfarrgemeinde St. Remigius mit allen Kirchengemeinden von Alt-Viersen vereinigt. Erster gemeinsamer Pfarrer dieser neuen Großgemeinde sollte Pfarrer Stephan Gedden werden, der jedoch kurz vor der Vereinigungsfeier plötzlich und unerwartet verstarb.

Somit ist die Kirche St. Notburga wieder zur Filialkirche der Pfarre St. Remigius geworden.

Soweit zur kirchenrechtlichen Geschichte der Pfarre St. Notburga. Widmen wir uns jetzt dem Kirchenbau, den wir ihnen hier vorstellen wollen.

Der Kirchenbau prägt mit seinem Glockenturm die Silhouette des Rahser, das liebevoll von uns "oss Roahser" genannt wird. Bereits beim Bau der Kirche wurde darauf geachtet, dass auch alte und behinderte Menschen zu den Gottesdiensten in der Kirche kommen wollen. Daher wurde gegenüber des breiten Treppenaufganges eine entsprechend breite Rampe gebaut, die den Weg auf den Kirchenvorplatz ermöglicht.

Dieser Kirchenvorplatz wird regelmäßig in die Gottesdienstordnung mit einbezogen. Hier beginnt z.B. regelmäßig die Osternacht mit der Weihe des Osterfeuers, welches in der Brandschale vor dem Eingang entzündet wird.

Bevor wir nun durch das Hauptportal den Kircheninnenraum betreten, möchten wir ihnen unsere Pfarrpatronin

Hl. Notburga

die hl. Notburga

vorstellen, die in einer Mauernische vor der Kirche, die Gläubigen begrüßt.

Das weithin sichtbare Kreuz über dem

Haupteingang

Hauptportal

sollte man vor dem Betreten auf sich wirken lassen.

Die schweren, kupferbeschlagenen Türen sind Schmuck und gleichzeitig Lärmschutz, um ein ungestörtes Beten in der Kirche zu ermöglichen.

Nachem wir so in das Vorschiff gelangt sind, könnten wir von dort auf die Orgelempore gelangen, die regelmäßig von unserem Kirchenchor und unserer Schola genutzt wird, um Kindermessen, Messen und Hochämtern einen feierlichen Rahmen zu geben.

Wir ignorieren aber den unscheinbaren Eingang zur Orgel und gehen geradeaus weiter durch eine weitere, schwere Holztür. So gelangen wir in die Anbetungskapelle, in der der Marienaltar durch sanftes Kerzenlicht beleuchtet, von einem Mosaikbild gekrönt wird. Auf der gegenüberliegenden Seite finden wir eine Statue des hl. Antonius. Mittig des Raumes steht das Weihwasserbecken.

Jetzt sind wir auch vorbereitet, durch die Glastüren in das Innere der Pfarrkirche St. Notburga, Viersen-Rahser zu treten.

MittelschiffDas helle Mittelschiff

wird durch die hohen Fenster, die das Glaubensbekenntnis tragen, in warmes Licht getaucht. Der Blick wird immer wieder zum Altar- und Chorraum gezogen, der durch seine Schlichtheit anziehend und beruhigend wirkt.

Bei der Annäherung an den Altarraum fällt der moderne Abschluss des Altarraumes auf, der den Blick des Gläubigen durch die abstrakte Mauerkunst auf das eine Ziel der Menschheit hinzuführen scheint.

Kirchenschiff

Durch den roten Teppich, die Anordnung des Altars und des Tabernakels findet das Auge des Betrachters immer wieder den Weg zu dieser Mauerkunst.

Links hinter dem schlichten Steinambo blickt unsere Pfarrpatronin,

Hl. Notburgadie hl. Notburga,

mit ihren Insignien "Sichel und Brot" auf die Gläubigen. Daneben hängt ein kleines Reliquiar, in dem ein Knöchelchen ruht.

Auf der rechten Altarseite sieht man die Weltenmutter, die

Hl. Mariahl. Maria

auf der Weltkugel, umstrahlt von Sternen, stehen.

Auch der im Chorraum stehende

TabernakelTabernakel

unterstreicht das bisher gesagte und führt das Mittelschiff der Kirche, den Altarraum und den Chorraum zu einer Einheit zusammen, die immer wieder auf das abstrakte, aber ausdrucksstarke Bild im Mauerwerk hindeutet.

Im rechten Seitenschiff wird der Kreuzweg gezeigt, der die Stationen des Leidens Christi bis zu seiner Auferstehung eindrucksvoll darstellt. Es ist eine Besonderheit unseres Kreuzweges, dass er nicht zwölf, sonder 13 Stationen hat, die von unseren Kindern an jedem Karfreitag in Begleitung eines Kathecheten, eines Diakons oder eines Priesters besucht werden.

Das

Linkes Seitenschifflinke Seitenschiff

wird dagegen von den bunten Fenstern, die Szenen aus dem Leben Christi darstellen, und dem großen, gewichtigen Holzkruzifix dominiert. Hier finden wir auch das Taufbecken.

Dieser Teil der Kirche wird jedes Jahr zur Weihnachtszeit zur Weihnachtskapelle umgestaltet. Unsere Krippe zeigt die Geburtsgeschichte Christi von der Verkündigung bis zum Besuch im Tempel und ist, nach unserer Meinung, sehenswert.

Na wie wär's.

Besuchen Sie uns bzw. mit uns einmal den sonntäglichen Gottesdienst. Die jeweiligen Gottesdienstzeiten entnehmen sie bitte dem folgenden Link:

http://www.st-remigius-viersen.de/remigius/aktuelles/gottesdienstordnung-in-der-gdg-viersen.php.

Wir Roahser freuen uns auf Ihren Besuch.



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