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Geschichte

Die Wurzeln der St. Notburga Schützenbruderschaft

Die St. Notburga Schützenbruderschaft wurde unter dem Namen Schützengesellschaft Rahser im Jahre 1705 gegründet. Darin vereinigten sich die damals bereits bestehenden, aber nicht mehr einwandfrei zu datierenden Schützenvereinigungen aus den Sektionen Ober- und Unterrahser.

 

Zunächst stellte sich diese Schützengesellschaft unter das Schild und den Schutz der Hl. Dreifaltigkeit. 1887 traten die Oberrahser-Schützen aus der Gesellschaft aus und gründeten die St. Antonius Bruderschaft.

 

Diese Bruderschaft bestand auch in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts als rein kirchliche Bruderschaft weiter, und behielt die Patenschaft für das St. Antonius-Heiligenhäuschen, welches an der Ecke Rahser-/Sittarder Str. stand und leider zwischenzeitlich abgebrochen wurde.

St. Antonius

 

Um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert schaffte es der im Rahser immer noch verehrte Oberpfarrer, Dechant Stroux, der in St. Remigius, der damaligen Heimatpfarre für die "Roahser", eingesetzt war, dass die immer noch bestehende Schützenbruderschaft und die St. Antonius-Bruderschaft sich wieder vereinigten. Mit der Vereinigung erhielt die Schützenbruderschaft den Namen Schützen-Bruderschaft Rahser, die sich unter dem Wahlspruch "Einigkeit macht stark" wieder fand.

 

Nachdem die Sektion Rahser zur Rektoratsgemeinde erhoben wurde, erhielt die Bruderschaft ihren heutigen Namen St. Notburga-Schützenbruderschaft.

 

Im dritten Reich verzichtete die St. Notburga-Schützenbruderschaft darauf, sich dem Reichsschützenbund anzuschließen und verlor dadurch die Berechtigung, bei offiziellen Anlässen aufzutreten.

 

1954 trat die Bruderschaft, die trotz der Wirren des Dritten Reiches und des 2. Weltkrieges immer weiter bestand, erstmalig wieder am Patronatsfest der Hl. Notburga an und Martin Heyer legte sich als letzter, noch lebende König das Königssilber um und marschierte damals an der Spitze der Bruderschaft, nachdem er es über die Kriegswirren hinaus gehütet und beschirmt hatte. Am selben Tage beschlossen die Bruderschaftler, dass das 250jährige Bestehen der Bruderschaft in einem größeren Rahmen gefeiert werden sollte. Leider konnte Martin Heyer den Erfolg seiner Bemühungen um das Bruderschaftsleben nicht mehr miterleben, da er ein halbes Jahr vor der 250-Jahr-Feier verstarb. Doch sein Bruderschaftsgeist bleibt bis heute in uns wach und ist uns Vorbild und Leitgedanke bei unserem Tun für Glaube-Sitte-Heimat.

 

Zum 250jährigen Bestehen der Bruderschaft wurde 1955 erstmalig nach dem Krieg der König ausgeschossen.

Herbert Thomackenstein

Herbert Thomackenstein, der gerade zum Fähnrich der Bruderschaft gewählt worden war, schoss den Vogel ab und wurde somit Jubiläumskönig.

 

Seit dieser Zeit feiert die St. Notburga-Schützenbruderschaft Viersen-Rahser 1705 jährlich ihr Schützenfest und ist stolz auf die bewahrte Tradition.

 

Der ganze Stolz der Bruderschaft liegt natürlich in der Bewahrung der alten Traditionen, welche immer noch in Ehren gehalten werden. So kann die dargestellte Geschichte der St. Notburga Schützenbruderschaft Viersen-Rahser 1705 e.V. auch anhand der vorhandenen Fahnen belegt werden.

Herbert Thomackenstein

 

Auch die Jugend schreibt Geschichte in der St. Notburga Schützenbruderschaft

Aber natürlich ist der größte Schatz, den eine Schützenbruderschaft pflegen kann, das Schützensilber. An dieser Geschichte schreibt unsere Jugendabteilung mit ihrem Prinzensilber bereits eine gehörige Seite in der Bruderschaftsgeschichte mit.

 

Unser Bild zeigt die älteste Prinzenplakette unserer Bruderschaft von 1956.

 

Selbstverständlich hat die Jugendabteilung regelmäßig an den Bezirksvogelschüssen im Bezirk Viersen-Mitte teilgenommen und auch Bezirks- bzw. Dekanatsprinzen gestellt.

Prinzenplaketten

 

Das Königssilber

Wie bereits erwähnt, wird seit 1955 wieder regelmäßig ein König ausgeschossen. Der trägt dann das heiß begehrte Silber. Mit den Jahren, das ist dem kundigen Thebaner bekannt, wird das Königssilber immer schwerer, die Platten leiden und das Silber wird unansehnlich. Um das zu verhindern, aber auch um das Wertvollste, was eine Schützenbruderschaft hat, zu erhalten, wird das alte "Tafelsilber" nur noch zu besonderen Anlässen gezeigt.


Wenn ein Schütze zum dritten Mal den Vogel abschießt, darf er sich "Kaiser" nennen. Dies ist unserem Schützenbruder Wilhem (Willy) Brunell zum ersten Mal in der Geschichte unserer Bruderschaft im Jahr 2006 gelungen. Und nicht nur das. Er hat dies auch erstmalig in der Geschichte des Bezirksverbandes Viersen-Mitte geschafft und errang auch hier den ersten Kaisertitel auf Bezirksebene. Aus gut unterrichteten Kreisen haben wir erfahren, dass diese Konstellation auch im Bund der historischen deutschen Schützenbruderschaften, dem wir als Bruderschaft ja angehören, nicht alltäglich ist.

Aber auch im Bezirksverband Viersen-Mitte ist die St. Notburga-Schützenbruderschaft Viersen-Rahser nicht unbekannt. Unsere Bruderschaft stellte auch hier bereits mehrere Majestäten.

 

Bruderschaftskönige

 

Kontakt

Michael Mertens
Rahserstraße 144
41748 Viersen

 

Telefon: (02162) 381685
Handy: (0152) 53081609
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