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Geschichte

Die Wurzeln der St. Notburga Schützenbruderschaft

Die St. Notburga Schützenbruderschaft wurde unter dem Namen Schützengesellschaft Rahser im Jahre 1705 gegründet. Darin

vereinigten sich die damals bereits bestehenden, aber nicht mehr einwandfrei zu datierenden Schützenvereinigungen aus den Sektionen Ober- und Unterrahser.

 

Zunächst stellte sich diese Schützengesellschaft unter das Schild und den Schutz der Hl. Dreifaltigkeit. 1887 traten die Oberrahser-Schützen aus der Gesellschaft aus und gründeten die St. Antonius Bruderschaft.

 

Diese Bruderschaft bestand auch in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts als rein kirchliche Bruderschaft weiter, und behielt die Patenschaft für das St. Antonius-Heiligenhäuschen, welches an der Ecke Rahser-/Sittarder Str. stand und leider zwischenzeitlich abgebrochen wurde.

St. Antonius

 

Herbert Thomackenstein

Herbert Thomackenstein, der gerade zum Fähnrich der Bruderschaft gewählt worden war, schoss den Vogel ab und wurde somit Jubiläumskönig.

 

Seit dieser Zeit feiert die St. Notburga-Schützenbruderschaft Viersen-Rahser 1705 jährlich ihr Schützenfest und ist stolz auf die bewahrte Tradition.

 

Der ganze Stolz der Bruderschaft liegt natürlich in der Bewahrung der alten Traditionen, welche immer noch in Ehren gehalten werden. So kann die dargestellte Geschichte der St. Notburga Schützenbruderschaft Viersen-Rahser 1705 e.V. auch anhand der vorhandenen Fahnen belegt werden.

Herbert Thomackenstein

 

historische und aktuelle Fahnen

Seit der Antike trägt jede militärische Formation ein Erkennungszeichen. Zunächst waren es die Stammeszeichen, die an langen Stangen vorangetragen wurden. Später wurden sie durch Fahnen und Standarten ersetzt. Auch bei der St. Notburga Schützenbruderschaft wurde in ihrer langen Geschichte die eine oder andere Fahne vorangetragen.

 

Die älteste, noch vorhandene Fahne, die

 

St. Antonius

 

 

 

       die St. Antonius-Fahne

 

 

 

 

 

 

 

 

 

wurde offensichtlich als Wandbehang gearbeitet. Sie galt lange als verloren und wurde zufällig bei Aufräumarbeiten auf einem Speicher gefunden.

 

Stolz sind wir auch auf unsere St. Augustinus-Fahne:

st-augustinus-fahne-vorderseite    st-augustinus-fahne-rückseite (2)

Auch die Stiftungsfahne von 1930 mit dem dazugehörigen Stiftungsband und der aufwendig gearbeiteten Fahnenspitze ist noch erhalten und in unserem Archiv zu bewundern

stiftungsfahne-st-notburga-1930  stiftungsfahne-st-notburga-1930-rueckseite (2)   stiftungsband-1930  fahnenkopf

 

Heute werden bei offiziellen Anlässen die von Fritz Debill gestiftete Bruderschaftsfahne, die Jugendstandarte und die beiden Gruppierungsstandarten des Sappeur-Corps und der Infanterie mitgeführt.

 

bruderschaftsfahnen im pfarrgarten

Auch die Jugend schreibt Geschichte in der St. Notburga Schützenbruderschaft

Aber natürlich ist der größte Schatz, den eine Schützenbruderschaft pflegen kann, das Schützensilber. An dieser Geschichte schreibt unsere Jugendabteilung mit ihrem Prinzensilber bereits eine gehörige Seite in der Bruderschaftsgeschichte mit.

 

Unser Bild zeigt die älteste Prinzenplakette unserer Bruderschaft von 1956.

 

Selbstverständlich hat die Jugendabteilung regelmäßig an den Bezirksvogelschüssen im Bezirk Viersen-Mitte teilgenommen und auch Bezirks- bzw. Dekanatsprinzen gestellt.

Prinzenplaketten

Das Königssilber

Wie bereits erwähnt, wird seit 1955 wieder regelmäßig ein König ausgeschossen. Der trägt dann das heiß begehrte Silber. Mit den Jahren, das ist dem kundigen Thebaner bekannt, wird das Königssilber immer schwerer, die Platten leiden und das Silber wird unansehnlich. Um das zu verhindern, aber auch um das Wertvollste, was eine Schützenbruderschaft hat, zu erhalten, wird das alte "Tafelsilber" nur noch zu besonderen Anlässen gezeigt.


Wenn ein Schütze zum dritten Mal den Vogel abschießt, darf er sich "Kaiser" nennen. Dies ist unserem Schützenbruder Wilhem (Willy) Brunell zum ersten Mal in der Geschichte unserer Bruderschaft im Jahr 2006 gelungen. Und nicht nur das. Er hat dies auch erstmalig in der Geschichte des Bezirksverbandes Viersen-Mitte geschafft und errang auch hier den ersten Kaisertitel auf Bezirksebene. Aus gut unterrichteten Kreisen haben wir erfahren, dass diese Konstellation auch im Bund der historischen deutschen Schützenbruderschaften, dem wir als Bruderschaft ja angehören, nicht alltäglich ist.

Aber auch im Bezirksverband Viersen-Mitte ist die St. Notburga-Schützenbruderschaft Viersen-Rahser nicht unbekannt. Unsere Bruderschaft stellte auch hier bereits mehrere Majestäten.

 

Bruderschaftskönige

 

Kontakt

Michael Mertens
Rahserstraße 144
41748 Viersen

 

Telefon: (02162) 381685
Handy: (0152) 53081609
E-Mail: Hier bitte klicken...

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